Wettkampfbericht

VIVAWEST-Marathon am 19.05.2019

Der Ruhrpott ruft und mehr als 9000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verwandelten das Ruhrgebiet am 19.5.2019 in ein Läufermekka. Der Marathon verbindet Gelsenkirchen, Essen, Bottrop und Gladbeck miteinander und zeigt das Ruhrgebiet von seiner sportlichen Seite. Die zahlreichen Zuschauer und Bands an der Seitenlinie sorgten für tolle Stimmung und pushten die Läufer zu guten Leistungen.

 Auch in diesem Jahr starteten zwei Staffeln des Endurance Team beim Vivawest. Hoch motoviert ging die Frauenstaffel mit Claudia Horstmann, Bettina Hütter, Andrea Berg und Corinna Blässe über die Marathondistanz an den Start. Nach der Hitzeschlacht im letzten Jahr erreichten die Temperaturen zur Mittagszeit erneut 25 Grad und in der prallen Sonne fiel das Laufen schwer. Daher wurden an der Strecke wieder reichlich Getränke und nasse Schwämme verteilt. Trotz der belastenden schwül-warmen Temperaturen zog die Staffel das geplante Tempo durch und schaffte es, die Marathonzeit von 4 Stunden knapp zu unterbieten. Mit der Gesamtzeit von 3:59,31 finishten die Endurance-Mädels und erreichten Rang 2 in der Frauenwertung.

Die Mixed-Staffel mit Sven Danneberg, Talitha Lange, Arne und Miriam Seidel ist bei der dritten Teilnahme in Folge mittlerweile ein eingespieltes Team. So startete Sven erneut als Startläufer über die 15 km lange Teilstrecke und legte eine hervorragende Grundlage für Talitha Lange, die ebenfalls hoch motiviert auf die zweite Teilstrecke ging. Talitha ließ sich von der aufkommenden Hitze nicht stoppen und schickte  Arne Seidel als dritten Läufer schnell  auf die weitere Strecke. Arne startete etwas zu rasant und musste zum Ende hin den Temperaturen und der profilierten Strecke etwas Tribut zollen. Traditionell belegt Miriam Seidel den Staffelplatz 4. Sie wird auf den letzten 5 km von dem Team bis ins Ziel begleitet und gepusht. Mit der sehr guten Endzeit von 3:28,56 laufen die vier auf den 3. Rang in der Mixed-Staffelwertung vor.

Neuzugang Sebastian Mallach startete kurzfristig dank einem Freistart der Sparkasse Gelsenkirchen bereits zum dritten Mal in Folge über die Marathon Strecke. Da er sich in der Vorbereitung zum ersten Ironman befindet, hatte er vorher kein spezifisches Marathontraining absolviert und den Start unter dem Gesichtspunkt „langer Trainingslauf“ gerne angenommen. Nach einer guten ersten Hälfte machten die zunehmende Wärme und der in den letzten Monaten zugunsten von Rennrad- und Schwimmtraining verschobene Trainingsschwerpunkt den Marathon zum Ausdauerkampf. Die fehlenden langen Läufe forderten ab km 30 etliche längere Gehphasen im Wechsel mit Laufpassagen. Dennoch konnte Sebastian seine Zeit aus dem Vorjahr um 5 Minuten auf 4:50:55 unterbieten und zeigte sich entsprechend zufrieden nach dem Lauf.

Dafür ging die Post bei Matthias Rörtgen richtig ab. Er lief ein konstantes Tempo und  finishte den Halbmarathon in schnellen 1:32,26. Leider verfehlte er mit Rang 4 knapp das Podest in der AK M35. Simon Blässe (AK MH) zeigte sich ebenfalls in guter Form und konnte auf den letzten Kilometern noch mal das Tempo anziehen. Mit 1:39,12 blieb er unter seinem gesteckten Ziel von 1:40.

Ralf Pickartz (AK M50) blieb mit der Zeit von 1:55,00 klar unter der zwei-Stunden-Marke, während sich Henning Thimm (AK M35) über die Zeit von 2:05,49 freute, die er ohne große Vorbereitung gelaufen ist.

Wilhelm Schwickrath (AK M65)  vervollständigte das gute Mannschaftsergebnis und finishte in  2:17,52. Michael Sobczak (AK M30)  konnte sich aufgrund einer langwierigen Verletzung nicht auf den Halbmarathon vorbereiten, lief aber dennoch ein solides Rennen in 2:23,27 und plant nun weiter für 2019.

4 Gedanken zu „VIVAWEST-Marathon am 19.05.2019

  1. Claudia Horstmann, Bettina Hütter, Andrea Berg, Corinna Blässe
    Staffel-Marathon in 03:59:31, Platz 2 der Frauenstaffeln

    Zum zweiten Mal sind wir als Frauenteam beim Vivawest-Staffelmarathon an den Start gegangen. Nach der Hitzeschlacht im letzten Jahr erreichten die Temperaturen zur Mittagszeit erneut 25 Grad und in der prallen Sonne fiel das Laufen schwer. Daher wurden an der Strecke wieder reichlich Getränke und nasse Schwämme verteilt. Kurz vor Zieleinlauf gab es kaum noch laufende Teilnehmer, aufgrund des Wetters konnten viele nur noch gehen. Trotzdem zog es unsere Staffel durch und schaffte es, die Marathonzeit von 4 Stunden knapp zu unterbieten. Damit landeten wir auf Platz 2 der Frauenstaffeln.

  2. Sebastian Mallach, Marathon in 4:50:55

    Mit einem Freistart der Sparkasse Gelsenkirchen kurzfristig zum Vivawest Marathon nachgemeldet bin ich dort zum dritten Jahr in Folge an den Marathon-Start gegangen.

    Nach einer guten ersten Hälfte machte die zunehmende Wärme, und der in den letzten Monaten zugunsten von Rennrad- und Schwimmtraining verschobene Trainingsschwerpunkt den Marathon zum Ausdauerkampf.

    Die fehlenden langen Läufe in der (nicht stattgefundenen) speziellen Marathonvorbereitung forderten dann ab km 30 etliche längere Gehphasen im Wechsel mit Laufpassagen.

    Dennoch konnte ich meine Zeit vom Vorjahr (4:55:42 Stunden) um immerhin fast 5 Minuten unterbieten.

  3. 1. Läufer Sven
    Wettkampfbericht Sven:

    Wettkampf #2 in einer richtig schnellen Woche. 3 Tage nach dem schnellen Firmenlauf gingen wir mit unserer legendären Vivawest-Staffel an den Start.
    Ohne Muskelkater ging ich an die Startlinie. Die Routine als Startläufer ist beim 3 mal drin. Die ersten 3 km ging ich zügig an, damit ich dann Platz habe um meinen Rythmus auf einer welligen Strecke zu finden.
    Zwischen km 9 und 11 verlor ich etwas Zeit durch das Streckenprofil.
    Die 4 KM bis zum Wechsel bei KM 15 konnte ich wieder abliefern und beim letzten KM nochmal unter 4 Minuten laufen.

    100 Minuten Pause, bevor es mit Miri auf die letzten 6 km ging. Smoothie gekauft, getrunken, Akku wieder voll für die letzten Kilometer.
    Dieses Jahr hatte ich dort keine Probleme und konnte Miri sehr gut unterstützen.

    2. Staffelläuferin: Talitha
    Hoch motiviert bin ich in den Wettkampf gegangen.
    Der Staffellauf beim Vivawest marathon ist immer ein Highlight im Jahr.
    Auf meiner Etappe bin ich trotz beginnender Hitze gut zurecht gekommen, habe viele Staffelläufer ( auch die Staffel der Polizei Gelsenkirchen )überholen können und einen guten Wechsel auf Arne gehabt.
    Es hat großen Spaß gemacht, mit Miriam und Sven gemeinsam den letzten Abschnitt zu laufen und gemeinsam ins Ziel zu kommen

    3. Staffelläufer Arne:
    Nachdem meine Vorläufer ordentlich vorgelegt haben und Talitha mich mit einem schnellen Wechsel auf die Strecke geschickt hat wollte ich gerne den Schnitt halten und bin entsprechend schnell gestartet. Ich musste aber recht bald den Temperaturen, der profilierten Strecke, sowie meiner anstrengenden Trainingseinheit Tribut zollen. So konnte ich das Niveau leider nicht ganz halten und auch nicht mehr die letzte Etappe mit ins Ziel laufen. Mit dem Shuttlebus war ich dann Sekunden nach meinem Team am Ziel um gemeinsam den Zitronenkuchen zu plündern. Alles in Allem ein toller Tag

    4. Staffelläuferin: Miriam Seidel
    Wettkampfbericht Miri;
    Zum 3. Mal ging traditionell unsere Staffel an den Start des vivawest Marathon.
    Ebenfalls traditionell belegte ich dabei das letzte Stück der Staffel.
    Nach einer 2 wöchigen Erkältungsbedingten Pause fiel es mir leider nicht so leicht das angepeilte Tempo zu halten, aber zum Glück hatte ich wieder 2 super tolle pacer an meiner Seite, die mich immer wieder motivierten auch in der prallen Sonne mein bestes zu geben!
    Es hat trotz der fehlenden Form Wieder super viel Spaß gemacht!!!

    3. Gesamt in der Mixed-Staffel-Wertung

    3:28:56 Stunden

    Schade das es keine Ehrung der besten 3 Mixedstaffeln gibt, wir waren das 3. Jahr in Folge in den Top 3!

  4. Matthias Rörtgen, Halbmarathon, 1:32:26 Platz 4 AKM35, Platz 42 gesamt
    Bei gewohnt guter Stimmung ging es für mich auf 21 km vorbei an den kulturellen Highlights unserer Region. Wegen der plötzlichen Hitze war auf der anspruchsvollen Strecke leider keine neue Bestzeit möglich und ich musste mich am Ende mit einer Zeit von 1:32:26 zufrieden geben. In meiner Alterklasse reichte dies immerhin für den 4. Platz. Im Gesamtfeld konnte ich mir damit den 42. Platz sichern.

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