Wettkampfbericht

RheinEnergie Marathon Köln am 13.10.2019

Bereits am 13. Oktober 2019 ging es für einige Mitglieder des OTV Endurance Teams auf den Weg nach Köln. Auf den 42,195 Kilometern kamen 4.378 Starter ins Ziel, im Halbmarathon-Wettbewerb schafften es 11.855 Teilnehmer die Strecke zu absolvieren. Um 8:30 Uhr startete der Halbmarathon, gefolgt vom Marathon um 10:00 Uhr. Start war in Deutz auf dem Ottoplatz, Deutzer Brücke mit Postkartenpanorama auf den Kölner Dom und die Altstadt, weitere Streckenpunkte waren der Rudolfplatz (er wurde insgesamt dreimal passiert), Sülz und die Sülzburgstraße – kölscher geht es nicht, Lindenthal und die Dürener Straße – die “Kö” von Köln. Weiter ging es über den Hohenzollernring bis zum Friesenplatz. Das Zentrum des Köln Marathon – ein Meer aus Menschen, erwartete dort einen. Einige Jahre ausgelassen und wieder mit dabei – die Venloer Straße und die neue Moschee in Sichtweite zum Fernsehturm. Mit dem Schwung der Zuschauer vom Rudolfplatz ging es auf die letzten Kilometer, Menschenspaliere und Jubelgeschrei auch am Neumarkt, dem Treffpunkt nach dem Lauf. Über die Hohe Straße, an tausenden von Zuschauern und am Wahrzeichen von Köln, dem Dom vorbei, geht es zum Ziel auf die Komödienstraße. Super Stimmung, mehrere Sambabands, Livesängerin und ein kölsche Alleinunterhalter mit kölsche Lieder im karnevaltypischen Stil waren auf der Strecke zu finden. An mehreren Stellen wurde man von Zuschauern und Moderatoren angefeuert, motiviert und durch Musik aus Anlagen und CD-Playern beflügelt. Die Verpflegung auf der Strecke und im Zielbereich war sehr gut. Den Halbmarathon finishte Markus Pompe (2:16,30). Die erste Hälfte lief bei ihm super, er hatte leichte Beine und fühlte sich klasse. Doch dann bei km 17 wurden die Beine immer schwerer, er ist aber mit der Zeit sehr zufrieden. Jessica Ongaro, (2:34,36) ging erkältet ohne Ziel im Hinterkopf an den Start. Auf Grund der tollen Gruppe die sich vor einiger Zeit gemeinschaftlich angemeldet hatte, wollte sie auf einen Start nicht verzichten. Die erste Hälfte lief besser als gedacht. Leider konnte sie das Tempo in der 2. Hälfte nicht halten und musste auf Grund von Seitenstichen Gehpausen einlegen.  Dirk Vrenegor hat sich durch die Mitglieder des Endurance Team breitschlagen lassen in Köln seinen 1. Halbmarathon zu laufen. Als Ziel hat er sich durchhalten und angekommen gesetzt. Mit läuferischer Unterstützung seiner Freundin Claudia Meuter und der motivierenden Kölner Stimmung finishten beide mit 2:35,41. Martina Tiefenbach (2:30,26) hatte gar nicht vor, in diesem Jahr schon an einem HM teilzunehmen und hat sich überreden lassen es 2019 schon zu versuchen. Sie hat es nicht bereut und es dank eisernen Trainings mit dem Team auch in einer für sie absoluten guten Zeit geschafft. Ihr Dank gilt besonders Ralf Pickartz (2:30,26), der sie immer wieder motiviert, begleitet und somit sicher ins Ziel gebracht hat. Zudem hat ihr Sohn Erik sie damit überrascht, die letzten 3 km gemeinsam mit ihr über die Ziellinie zu laufen. Für sie kann gerne der nächste HM kommen. Für Susanne Kobluhn (02:35,45) war es der erste HM, seit sie als Laufanfänger letztes Jahr im März beim OTV eingestiegen ist. Es war eigentlich nur ihr Ziel gute 10 km zu laufen. Die Lauftruppe ist so toll gewesen, dass der HM dieses Jahr Pflicht war. Beim Start war sie super nervös, danach lief es mit ihrer Lauf- und Trainingspartnerin Mirjam Hangert (2:35,31) gut wie immer und beide sind stolz das Ziel am Dom erreicht zu haben. Als Ziel hatten sie sich 02:45 gesetzt und waren noch stolzer, dass sie 10 Minuten früher im Ziel ankamen. Ob sie noch einen HM laufen lassen sie sich im Moment offen, aber mit der Truppe des Endurance Team wäre es sicher eine Überlegung wert. Für Melanie Kastner (2:15,03) war Köln der 2. Halbmarathon. Nach langer Vorbereitung ging es an den Start und das Ziel war es zwischen 2:10 und 2:15 zu finishen. Sie war absolut geflasht von der Atmosphäre die dort an der Strecke herrschte. Die jubelnden Zuschauer motivierten an jeder Ecke. Aber leider kam nach km 17 ein ziemlicher Einbruch. Durch die Motivation und das gute Zureden ihres Freundes Carsten Zöhrer (2:15,04) der sie begleitete, konnte sie halbwegs das Tempo halten. Die kurzen Pausen am VP und eine kurze Gehpause kosteten Zeit. Im Großen und Ganzen ist sie absolut zufrieden mit der Leistung und richtig stolz den 2. HM gesund und munter gefinisht zu haben. Simon Blässe, noch gesundheitlich angeschlagen und eine Woche ohne Training, war bis zum Start nicht bewusst, welche Leistung  er überhaupt erbringen könnte. Aus diesem Grund ging er erstmal in seinem Wunschtempo in den Lauf, musste jedoch nach 3 Kilometern schon feststellen, dass dieses Tempo dieses Mal keine Option war. Er finishte den Umständen entsprechend vollkommen zufrieden in 1:54,26. Sabine Dominik-Tinnefeld (2:53,13) lief ihren ersten Halbmarathon. Sie ist zusammen mit Andreas Tinnefeld (2:53,12) gestartet, der sie vorab beim Training und auf der kompletten Strecke begleitet hat. Sie ist 9 Min schneller als im Training ins Ziel gekommen. Besonders stimmungshaft war es durch eine Unterführung zu laufen, wo sich entgegenkommende Läufer gegenseitig anfeuerten und applaudierten, ein Gänsehautmoment. Besonderen Dank gilt auch den Supportern des OTV ET, Sandra Brockmann, Doro Mersmann, Elke Pompe, Ines Ongaro, die an unterschiedlichen Streckenpunkten anfeuerten.

Auf die Strecke für den Marathon ging Thorsten Wagener (3:31,37), der beim Saisonabschluss in Köln eigentlich als privater Pacer unterwegs war. Leider hatte sein Schützling gesundheitliche Probleme, so dass er ab km 15 einfach alleine ohne Zielvorgaben den Marathon bei herrlichem Wetter genießen und locker zum Ziel am Dom laufen konnte. Damit geht es in die Off Season und ab November startet für ihn die Vorbereitung für den Ironman Austria 2020. Für Thomas Müthing (3:18,15) war dieser Marathon das absolute Highlight der Saison. Da er sehr verwurzelt ist mit der Stadt, kam es nur hier in frage einen schnellen Marathon, zu versuchen. Mit knapp 1.500 Km Vorbereitung ging es an den Start. Das Ziel war es so lange es ging mit dem 3:15 Pacer mit zu laufen. Leider musste der Pacer bei 28 Km aufgeben. Nun hieß es Pace halten und dran bleiben. Dies klappte bis km 38 sehr gut. Leider bekam er Krämpfe in den Waden und Oberschenkeln. Angefeuert von seiner Schwester, Freunden und Unmengen an Zuschauern konnte er die Pace halbwegs halten. Am Ende des Tages ist er super zufrieden mit meiner Leistung und dem Ergebnis. Detlef Blässe, absolvierte den 16. Marathon im Jahr 2019 als Pacemaker in Köln. Die Wärme hat seinem Kreislauf zu schaffen gemacht. Er finishte in einer Zeit von 4:27,05. Alle Läufer erreichten glücklich und zufrieden mit Ihrer Leistung das angepeilte Ziel den Dom.

Ein Gedanke zu „RheinEnergie Marathon Köln am 13.10.2019

  1. Starter Andreas Tinnefeld und Sabine Dominik-Tinnefeld
    https://koeln-marathon.de/ergebnisse/#2_28BAD6
    Mein erster offizieller HM. Start in Deutz auf dem Ottoplatz,Deutzer Brücke mit Postkartenpanorama auf den Kölner Dom und die Altstadt,Rudolfplatz zum ERSTEN! Nicht ohne Grund kommt man hier insgesamt drei Mal vorbei.Sülz und die Sülzburgstraße – Kölscher geht es nicht! Lindenthal und die Dürener Straße – die “Kö” von Köln!Auf dem Melatenfriedhof liegt die Kölner Prominenz und am Aachener Weiher liegen im Sommer die Sonnenanbeter.Rudolfplatz zum ZWEITEN! Weiter geht es über den Hohenzollernring bis zum Friesenplatz. Das Zentrum des Köln Marathon – ein Meer aus Menschen, ein Feeling wie in Alpe d’Huez! Multikulti in Ehrenfeld: Einige Jahre ausgelassen und endlich wieder mit dabei – die Venloer Straße und die neue Moschee in Sichtweite zum Fernsehturm,
    Rudolfplatz zum DRITTEN! Mit dem Schwung der Zuschauer auf die letzten Kilometer,Menschenspaliere und Jubelgeschrei auch am Neumarkt, dem Treffpunkt nach dem Lauf,der Dom ist das Ziel! Über die Hohe Straße, an tausenden von Zuschauern und am Wahrzeichen von Köln vorbei, geht es zum Ziel auf der Komödienstraße. Super Stimmung, mehrere Sambabands, Livesängerin und ein kölsche Alleinunterhalter mit kölsche Lieder im karnevaltypischen Stil waren auf der Strecke zu finden. An mehreren Stellen wurde man von Zuschauern und Moderatoren angefeuert, motiviert und durch Musik aus Anlagen / CD Playern beflügelt. Gute Verpflegung auf der Strecke und im Zielbereich. Besonders stimmungshaft war es durch eine Unterführung zu laufen, wo sich entgegenkommende Läufer gegenseitig anfeuerten und applaudierten, dass war ein Gänsehautmoment. Bin zusammen mit Andreas Tinnefeld gestartet, der mich vorab beim Training und auf der kompletten Strecke begleitet hat. Mit 2:53:13, bin ich 9 Min schneller als im Training ins Ziel gekommen. Besonderen Dank gilt auch den Supportern des OTV ET, Sandra Brockmann, Doro Mersmann, Elke Pompe, Ines Ongaro, die an unterschiedlichen Streckenpunkten einen anfeuerten. An der Startlinie, war ich noch der festen Überzeugung, das mache ich nie wieder, und plane jetzt tatsächlich den Start bei einem weiteren HM.

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