Wettkampfbericht

Duisburg Swim Run Urban Challenge 2018

Markus Althoff, Sabine Dietrich, Isabella Gurr

In Schweden schon Volkssport, feierte das Format SwimRun am Sonntag, den 12. August 2018, nun auch in Duisburg Premiere. Dabei handelt es sich um ein spannendes Wettkampfformat aus Skandinavien, bestehend aus Freiwasser-Schwimmen und Querfeldein-Laufen. In Skandinavien wird SwimRun von Insel zu Insel betrieben: rein ins Freiwasser, bis zur nächsten Insel schwimmen, über die Insel laufen, zurück ins Wasser und weiter zur nächsten Insel. Alles was der Sportler braucht, behält er an – der besondere Reiz liegt darin, mehrfach im direkten Wechsel mit der gesamten Ausrüstung zu schwimmen und zu laufen.  Das bedeutet Schwimmen mit Schuhen und Laufen mit Paddles und Pullboy, bei kälteren Temperaturen auch im Neoprenanzug.

Sabine Dietrich und Isabella Gurr auf der Laufstrecke
Sabine Dietrich und Isabella Gurr auf der Laufstrecke
Start der Classic-Distanz
Start der Classic-Distanz
Markus Althoff auf der Laufstrecke
Markus Althoff auf der Laufstrecke

Ein Neoprenanzug war bei Temperaturen um die 30 Grad an diesem Tag nicht erforderlich, das Bild an der Startlinie mag für Ausstehende jedoch eigenartig gewesen sein. Die Athleten trugen Schwimmanzüge, ein paar Paddles an den Händen und einen mit einem Gummiband am Oberschenkel befestigten Pullbouy. Dazu die offizielle Badekappe des Veranstalters, eine Schwimmbrille und die Startnummer in Form eines Leibchens über dem Schwimmanzug. Diejenigen, die im Team starteten, waren darüber hinaus mit einer 10 m langen Gummischnur verbunden.

Der Startschuss um 09:00 Uhr eröffnete auf 3 verschiedenen Distanzen in und um die Regattabahn und die Sechsseenplatte einen tollen, kompakten Wettkampf mit einer anspruchsvollen und attraktiven Strecke. Um 9:15 Uhr gingen 3 OTV’ler auf der „Classic“-Distanz mit knapp 17 km an den Start, Markus Althoff als Einzelstarter sowie Sabine Dietrich und Isabella Gurr mit dem Namen „Endu ducks“ als 2er-Team. Vor den dreien lagen insgesamt 11 Schwimm- und 11 Laufabschnitte, quer durch die Regattabahn und die Duisburger Seenplatte. Die Schwimmabschnitte waren zwischen 150 m bis 450 m lang, die 11 Laufabschnitte betrugen zwischen 200 m und 4,3 km. Insgesamt mussten die Multisportler ca. 2,4 km schwimmend und 14,75 km laufend zurücklegen, mit 22 Wechseln zwischen Schwimmen und Laufen. Markus hatte sich nur zwei Wochen nach seinem Start beim Ironman in Hamburg für einen spontanen Start entschieden. Er ging den Wettkampf nach Knie und Wadenproblemen vorsichtig an, gab dann aber nach den ersten beiden Laufabschnitten Gas, als er merkte, dass das Knie doch keine Probleme bereitete. Er finishte in flotten 02:02,41 und war mit Platz 4 in der AK M50 sehr zufrieden. Sabine Dietrich und Isabella Gurr überquerten Hand in Hand die Ziellinie nach 02:41,28. Sie belegten Platz 5 bei den Damen-Teams und strahlten ebenfalls: „Die vielen Wechsel zwischen Schwimmen und Laufen sind ganz schön anstrengend, gerade beim Laufen ist es nicht einfach, den gewohnten Rhythmus zu finden. Aber Spaß macht es trotzdem. Ein Highlight für alle die etwas Neues ausprobieren möchten.“