Wettkampfbericht

Bank of America Chicago Marathon am 13.10.2019

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So manch einer streicht mit dem Finishen eines Marathons einen Punkt von seiner Bucket List. Für ambitionierte Läufer ist das Spiel damit erst eröffnet – in 6 Städten auf 3 Kontinenten bei der Jagd auf die große Medaille der 6 „World Marathon Majors“ in Berlin, London, New York, Boston, Chicago und Tokyo.

Sot Lou ist begeistert vom Chicago Marathon

Sot Lou holte sich mit seinem Start beim Chicago Marathon die Belohnung für sein gutes Ergebnis des Berlin Marathons 2018 ab: da er in Berlin letztes Jahr die Qualifikationszeit von 3:25 Stunden mit einer persönlichen Bestzeit von 3:23 Stunden unterbieten konnte hatte er sich direkt für den Chicago Marathon 2019 qualifiziert. Dieser ist mit ca. 45.000 Läufern nicht nur einer der größten Marathons weltweit, sondern auch bekannt für seinen schnellen Kurs durch die verschiedenen Stadtviertel. Die Zielzeit stand für Sot Lou bei diesem Start nicht im Vordergrund. Er wollte den Marathon in Chicago in erster Linie genießen, denn die Reise zum Chicago Marathon war zugleich sein erster Aufenthalt in den USA. Für ihn war es bereits der dritte große Wettkampf in diesem Jahr nach dem Zermatt Ultra Marathon und der Mitteldistanz in Zell am See. Ohne spezifische Marathonvorbereitung ging er am Sonntag, den 13.10.2019, an die Startlinie. Der Startschuss fiel morgens um 7:30 Uhr bei sonnigen und windigen 7 Grad. Sot Lou war tief beeindruckt, was die US-Amerikaner an und auf der Laufstrecke für eine Party veranstalteten: fast 1 Mio. Zuschauer feierten die Läufer entlang der Strecke. Die beeindruckende Skyline und atemberaubende Architektur taten ihr Übriges und sorgten dafür, dass die Zeit wie im Fluge verging.  Aufgrund der mangelnden Vorbereitung hatte Sot Lou mit der erreichten Zielzeit von 3:40,33 (AK M40-44 Platz 1.313) nicht gerechnet und war mit diesem Ergebnis mehr als zufrieden. Alles in allem ein unbeschreibliches Erlebnis, welches er nie vergessen wird. Auch die anschließenden Tage verbrachte er in Chicago: in seinem Hostel lernte er viele internationale Läufer kennen und verbrachte mit ihnen eine eindrucksvolle und erlebnisreiche Woche. Mit seinen Starts in Berlin und Chicago hat er bereits 2 der 6 „World Marathon Majors“ absolviert. Wer die Big Six bezwungen hat, wird mit einer besonderen, großen Medaille belohnt und darf sich fortan nicht nur Marathoni, sondern auch „Six Star Finisher“ nennen. Für Sot Lou stehen die noch ausstehenden 4 Marathons in Tokio, Boston, London und New York ebenfalls auf seiner todo-Liste.

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