Wettkampfbericht

47. Bottroper Herbstwaldlauf/Ultramarathon am 03.11.2019

Einer der wenigen Läufe, der unmittelbar vor der Haustür und somit auf bereits bekannten Trainingsstrecken stattfindet, ist der Bottroper Herbstwaldlauf. Die Kulisse vor dem stillgelegten Bergwerk und die Kapelle, die zum Start das Steigerlied spielten, machten den Lauf zu einem ganz besonderen Erlebnis. Der Start- und Zielbereich auf dem Gelände der Zeche Prosper Haniel bietet ein tolles Ambiente. Strecken unterschiedlicher Längen können beim Herbstwaldlauf absolviert werden. 6,8 km Grubenabwehrlauf, 10 km Heideseelauf, 25 km Heidhofseelauf, 50 km Jürgen-Liebert-Ultra Lauf. Der Bottroper Herbstwaldlauf wurde 1973 zum ersten Mal in Bottrop ausgetragen. Start und Ziel war bis zum Jahr 1995 das Jahnstadion in unmittelbarer Nähe der Dieter-Renz-Halle. Durch einen Großbrand wurde die Halle 1995 völlig zerstört, so dass ein neuer Standort gefunden werden musste. Die RAG war bereit, für die traditionelle Veranstaltung das Betriebsgelände am Bergwerk Prosper-Haniel in Bottrop zur Verfügung zu stellen. Vor dieser einmaligen Kulisse wird der Bottroper Herbstwaldlauf gemeinsam mit der Grubenwehr des Bergwerks und Adler Bottrop durchgeführt. Karina Börgers, startete auf den 6,8km. Nach kurzer Babypause ihr erster Wettkampf. Im Grunde ging es nicht um die Zeit, sondern darum mal wieder dabei zu sein und das ist gerade bei dieser Veranstaltung toll, da sowohl auf als auch neben der Strecke so viele bekannte Gesichter zu sehen sind. Es hat ihr wieder Spaß gemacht und auf diese Leistung lässt sich aufbauen. Sie finishte mit 35:59 Min. Auf 10 km gingen an den Start: Melanie Kastner, in 56:55,17 Platz AK 40, gesamt: 289. Sie war bereits das vierte Mal beim Bottroper Herbstwaldlauf am Start. Die erste Hälfte des Laufs lief einfach super und sie war selber überrascht so ein Tempo laufen zu können. Aber die 2. Hälfte wurde ein absoluter Kampf. Ihre beiden Pacer ( Carsten Zöhner, Markus Pompe) haben sie aber super in dem Tempo gehalten und mit vollem Stolz konnte sie ihre Vorjahreszeit über 1:30 min verbessern. Andreas Tinnefeld,1:13:03, 43 AK 45, 617 Gesamt. Sabine Dominik-Tinnefeld,1:13:03, 53 AK W 45 / 616 Gesamt. Gaby Wienen,1:00:30 h, 12. AK W55, 388. Gesamt. Ihr zweiter Wettkampf auf der 10 km Strecke innerhalb von 3 Tagen. Die Beine waren noch recht müde und die Strecke war ziemlich nass und matschig. Insoweit war sie mit ihrer  Zeit zufrieden. Claudia Horstmann,55:38 min, Platz 256,Platz 10 W50. Corinna Blässe für sie war es die erste Teilnahme am Herbstwaldlauf. Sie hatte schon viel davon gehört und da ein Großteil des Endurance Teams gemeldet war, entschied sie sich spontan auch dort zu starten. Sie ging gemeinsam mit ihrem Vater Detlef Blässe an den Start und versuchte über die gesamte Distanz, das vereinbarte Tempo zu halten. Es lief erstaunlich gut und so unterschritten sie ihre  geplante Zeit von 50 Minuten um einiges und überquerten nach 47:55 Minuten die Ziellinie. Damit erreichte sie eine neue persönliche Bestzeit und gleichzeitig den 1. Platz in der weiblichen Hauptklasse, was sie nie für möglich gehalten hätte. Simon Blässe, absolvierte die Strecke in 40:54min (PB),17. Gesamtplatz / 2. AK MHK. Es war sein zweiter Wettkampf binnen drei Tagen. Den Lauf in der ersten Hälfte schnell angegangen, musste er ab km 4,5 frühzeitig feststellen, dass er beim ersten Wettkampf wohl doch mehr Körner gelassen habe, als zunächst erwartet. Dennoch gelang ihm letztendlich unerwartet sogar doch noch eine neue persönliche Bestzeit. Fazit nach zwei Wettkämpfen binnen drei Tagen, hart aber erfolgreich. Auf die 25 km gingen an den Start: Jill Lanfermann, 2:24:11 h, Persönliche Bestzeit, ihr erster Lauf über diese Distanz. Sie ist zusammen mit Lukas Köther ,2:24:11 – 363 Gesamt -17 Platz AK gelaufen. Für ihn war bereits Anfang des Jahres klar, dass er beim Herbstwaldlauf zum ersten Mal im Wettkampf eine längere Distanz als bei einem Halbmarathon absolvieren wollte. Die Strecke war an einigen Stellen etwas matschig aber dennoch sehr schön zu laufen. Dennis Schlehuber, Kevin Engler, Lea Kronwald waren auch Läufer in dieser Gruppe. Kevin Engler hat sich nach einigen Kilometern nach vorne abgesetzt. Die verbleibenden vier sind das Rennen bis ins Ziel zusammen durchgelaufen. Bis KM 22 konnten sie das angepeilte Tempo gut halten, mussten dann aber etwas Tempo rausnehmen. Sind dennoch unter der geplanten Pace von 5:50 min (5:46) ins Ziel gekommen. Sven Dannenberg, absolvierte den 25 Kilometer Wettkampf mit folgendem Ergebnis: 14. AK – 129. Gesamt in 2:05:46 Std. 15 Kilometer sind sie (Taltiha Lange, Ralf Schaffeld, Joachim Brauner ) in einer für sie angenehmen Pace gegangen von ungefähr 5:10-5:15/km im Schnitt. Die letzten 10 Kilometer war es dann wieder möglich das Tempo anzuziehen. Joachim Brauner und er liefen einen Schnitt von 4:53/km. Sie sammelten einen nach dem Anderen langsam ein. Die letzten 4 Kilometer musste er richtig beißen und Joachim nahm das Tempo in die Hand. Er zog ihn Kilometer um Kilometer bis ins Ziel. Matthias Rörtgen, 1:50:55,26. Platz gesamt, 7. Platz AK M35. Sehr schöne aber anspruchsvolle Strecke durch die Natur. Ab km 13 hatte er leider mit Schmerzen zu kämpfen und konnte daher keine bessere Platzierung erlaufen. Spaß gemacht hat es trotzdem. Michael Jankowski, PB 2:01:35 h, Gesamt Platz 85 / AK 35 Platz 12.
Zusammen mit Endurance Team Lauftrainer Andi Bruns ging er mit dem Plan die Zeit vom Vorjahr zu unterbieten um 9:40 Uhr an den Start. Die kompletten 25 Km liefen sie Seite an Seite durch den Bottroper Wald und finishten gemeinsam in 2:01:35 Stunden und somit 9 Minuten schneller im Jahr zuvor. Sein  besonderer Dank geht an Andi Bruns der ihm immer wenn er drohte zu schnell zu werden einbremste und es ihm so ermöglichte die letzten 5km noch einmal zu beschleunigen. Auf die 50 km an den Start gingen: Christian Fastner
mit seiner persönliche Bestzeit, 4 Std 41 min, Platz 14 in Ak50, 67 gesamt. Die erste Runde ist er ruhig angegangen und in der zweiten hat er das Tempo gut angezogen dadurch viele Leute überholt, was zusätzlich motiviert hat. Thomas Müthing, AK: 4; Gesamt: 37
4:24.18 (PB).Bei seinem ersten Ultralauf hatte er das Vergnügen von Thorsten Wagener begleitet zu werden. Schon kurz nach dem Start fanden sie ihr Tempo, dass sie auch über die gesamte Distanz gleichmäßig beibehielten. Nach der ersten Runde musste Thomas eine kurze Toilettenpausen einlegen, lief die Lücke zu Thorsten aber recht schnell wieder zu. Bei km 38,5 mussten sie einen kurzen Stop einlegen, da Thorsten an der Verpflegungsstation schnell noch eine Patientin behandeln musste (da diese noch am Sonntagabend in den Urlaub fuhr) und sie daraufhin, zum Dank, noch ein Bier zu trinken bekamen. Die zweite Hälfte verflog somit auch recht schnell. Ab km 40 wurden die Beine schon merklich schwerer, aber aufgrund der gut gewählten Pace konnten sie noch einige Läufer einfangen und gemeinsam den Ultralauf finishen. An dieser Stelle Danke an Thorsten für die super Begleitung und Unterhaltung. Der Bottroper Herbstwaldlauf ist eine liebevoll organisierte Veranstaltung an der das Endurance Team immer wieder gerne teilnehmen wird. Es ist großartig mit einem so großen Team dort zu starten. Die Vorfreude auf den nächsten Herbstwaldlauf ist definitiv vorhanden. Es bleibt also nur zu hoffen, dass dieser Lauf noch möglichst viele Jahre erhalten bleibt.

 

 

Ein Gedanke zu „47. Bottroper Herbstwaldlauf/Ultramarathon am 03.11.2019

  1. 47. Bottroper Herbstwaldlauf, Andreas Tinnefeld Brutto 1:13:17 / Netto: 1:13:03, 43 AK 45, 617 Gesamt. Sabine Dominik-Tinnefeld. Brutto 1:13:07, Netto 1:13:03, 53 AK W 45 / 616 Gesamt.
    Toller organisierter Lauf, sehr schöne Kulisse und Strecke. Großartig mit einem so großen Team dort zu starten. Vorfreude auf den nächsten Herbstwaldlauf ist definitiv vorhanden.

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